Redulight

Zehn Kernfragen

Vor der Umrüstung auf ein LED-System werden gerne die folgenden Kernfragen gestellt:

1

LED rechnet sich noch nicht!

Auf eine tägliche Nutzungsdauer von mehr als 8 Stunden gesehen rechnet sich die Modernisierung der ursprünglichen Beleuchtung zu LED-Technik schon binnen weniger als drei Jahren und bringt darüber hinaus Kosteneinsparungen von bis zu 70% (Lebensdauer bis zu 20 Jahre bei acht Stunden Brenndauer am Tag).

2

LED Leuchten sinken noch im Preis, also besser noch warten mit der Umrüstung!

Davon ausgehend, dass die LED-Technik binnen der nächsten drei Jahre um 50% im Preis sinkt, ist eine Aufschiebung der Modernisierung trotzdem nicht lohnenswert. Wenn man vergleicht, was man auf die nächsten drei Jahre gesehen spart, wenn man sofort auf LED umsteigt, sind diese Einsparungen immer noch höher als die einer Preissenkung der LED-Technik in den nächsten drei Jahren.

3

Es bedarf mehr LED-Röhren als herkömmlicher Röhren!

Die Modernisierung der ursprünglichen Beleuchtung auf LED-Technik findet statt, ohne dass mehr LED-Röhren eingesetzt werden müssten. Bei einem 1:1 Tausch bleibt das Licht mindestens gleich hell, wenn es nicht sogar heller wird. Eine 1,50 m LED-Röhre leistet 3.600 Lumen bei einer Leistungsaufnahme von lediglich 29 W. diese Röhren sind sogar in Hallen von bis zu 10m Höhe geeignet. Im Büro reichen sogar 2.500 Lumen bei einer Leistungsaufnahme von 23 W.

4

Die Umrüstung erfordert viel Aufwand!

Die Modernisierung ist bei den meistens bestehenden Leuchtstoffröhren (KVG/VVG) simpel. Die ursprüngliche Röhre wird einfach durch die LED-Röhre ausgetauscht, sowie der herkömmliche Starter durch den LED-Starter zu ersetzen.

Diesen Vorgang kann jeder erledigen. Wenn die herkömmlichen Leuchten elektronische Vorschaltgerät haben, sollte man genauer prüfen, wie der Austausch am Besten vonstatten geht.

Falls in Hallen Leuchtmittel mit Natriumdampf- oder Quecksilberdampf montiert sind, sollte man alle Leuchten vollständig gegen LED-Leuchten tauschen. Aus technischen Gründen sollten LED-Leuchten jedoch nicht in herkömmliche Strahler eingesetzt werden.

5

LED-Licht ist nicht geeignet für hohe Hallen!

LED-Röhren für Hallen sind oft noch stärker als die herkömmlichen Leuchten. Es gibt sie in unterschiedlichen Stärken, wobei sowohl die Netzteil-Qualität als auch die effektive Planung des kompletten Systems entscheidend sind.

LED-Hallenleuchten gibt es in unterschiedlichen Leistungsstärken und übertreffen die Leistung herkömmlicher Strahler oft deutlich. Entscheidend sind neben den verwendeten LED-Chips, die Qualität der Netzteile und die durchdachte Auslegung des Leuchten-Gesamtsystems.

Mittlerweile werden starke LED-Leuchten sogar für die Beleuchtung von großen Außenflächen eingesetzt, und das bei Montagehöhen von 30m.

6

LED-Licht ist unangenehm!

Mittlerweile gibt es LED-Beleuchtung mit variierenden Farbtemperaturen (=Lichtfarben). Von warm/gelblichem Licht (ca. 2.700 – 3.300 K) über neutralweißem Licht (ca. 4.000 – 5.000 K) bis hin zu tageslichtweiß (ca. 5.300 – 6.500 K).

LED-Beleuchtung enthält weder Infrarot- noch Ultraviolett Stahlen. Daher empfiehlt selbst die europäische Kommission LED-Technik für lichtempfindliche Personen.

7

50 W sind 50 W – Preisvergleich leicht gemacht!

50 W bedeutet, dass die Leuchte eine Leistungsaufnahme von 50 W hat, also 50 W verbraucht. Die Helligkeit der Leuchte kann man an der Lumenangabe erkennen. Bei 50 W können das sowohl 3.900 Lumen als auch 6.000 Lumen sein. Es kann also eine gewisse Lichtleistung mit höherer oder niedrigerer Leistungsaufnahme erreicht werden. 40 W sind also besser als 50 W, da sie bei gleicher Lumenabgabe energieeffizienter sind.

8

Die richtige Länge ist das Wichtigste!

Bei LED-Röhren gibt es durch die große Auswahl auch erhebliche Qualitäts-Unterschiede.

Die Lichtleistung kann sich extrem unterscheiden, und es ist wichtig, dass die Röhren immer den Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

Daher sollte man sich an auf VDE zertifizierte Produkte halten und auf eine Kopie des Prüfzertifikates bestehen.

9

Die Beleuchtungsumrüstung auf LED hat doch noch Zeit!

Seit dem 1. Januar 2015 dürfen Metallhalogendampflampen, Quecksilberdampflampen und Hochdruck­natriumdampflampen, die nicht den gültigen Energieeffizienzanforderungen entsprechen gemäß „EuP Richtlinie für Büro-, Industrie- und Straßenbeleuchtung“ nicht mehr verwendet werden. Von daher wäre eine Modernisierung der Leuchtmittel in naheliegender Zukunft sinnvoll.

10

Die LED-Technik kostet viel Geld, das anderweitig dringender benötigt wird!

Im ersten Jahr wird meist bereits mehr als ein Drittel der Ausgaben für die Modernisierung wieder eingeholt, und darüber hinaus gibt es Möglichkeiten der Investitionsfinanzierung über Leasing.

Einfach gerechnet, sind die durch die Umrüstung auf LED geringeren Stromkosten zzgl. der Leasingrate immer noch geringer, als die Stromosten zuvor, sprich, es entsteht sogar ein „Gewinn“ im Vergleich zur vorherigen Situation.